
Wer lesen kann, kann mitdenken, mitfühlen und mitgestalten.
Lesen ist ein zentraler Teil des Rechts auf Bildung: Jedes Kind und jede:r Jugendliche hat Anspruch darauf, unabhängig von Herkunft oder Lebensumständen lesen zu lernen, Sprache zu verstehen und gesellschaftlich teilzuhaben. Wir alle tragen als Gesellschaft Verantwortung dafür, dass dieses Recht nicht an fehlender Förderung oder schlechten Startbedingungen scheitert.
Es gibt eine alarmierende Abwärtsspirale in der Lesekompetenz: 25 % der Kinder können nicht ausreichend lesen. Das zeigen Studien wie IGLU und PISA.
Lesen als Grundlage für Bildung und Teilhabe
Unser Ziel ist es, in persönlichen Lesebegegnungen Lesefreude zu wecken und Lese- und Sprachkompetenz zu fördern und so Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche zu stärken. Wir wollen jungen Menschen auch dabei helfen, Texte zu verstehen, Informationen zu hinterfragen und sich eine Meinung zu bilden, denn das ist Grundlage einer lebendigen Demokratie.
Lesen ist die Schlüsselkompetenz unseres Lebens und Grundlage für das Lernen in allen Schulfächern. Es eröffnet Zugang zu Gedanken und Gefühlen anderer, fördert Empathie und Fantasie. Leseförderung für Kinder bedeutet, ihnen Wege in neue Welten zu eröffnen. Dabei steht der junge Mensch im Mittelpunkt, mit seinen Interessen und Bedürfnissen. Humor, Geduld und spielerische Herangehensweisen prägen die Einzellesestunden; es gibt keinen Leistungsdruck und keine Nachhilfe.
Mentoring, Ehrenamt und 1:1-Leseförderung
Unsere bundesweite Bewegung setzt auf ehrenamtliches Engagement, auf die Begleitung junger Menschen im Mentoring-Ansatz, auf generationenübergreifendes Miteinander und auf den Aufbau verlässlicher Beziehungen.
Die Ehrenamtlichen folgen dem bewährten 1:1-Förderprinzip von LESEMENTOR: Ein:e Lesementor:in begleitet ein Kind in einer Einzellesestunde pro Woche, über ein Jahr lang – in enger Zusammenarbeit mit der Schule. So entstehen Vertrauen, Selbstwert und neue Perspektiven.
Zugleich steht LESEMENTOR für Qualität und Verantwortung im Ehrenamt. Alle Lesementor:innen werden sorgfältig vorbereitet und fachlich begleitet.




Das 1:1-Prinzip ist die entscheidende Basis für unsere erfolgreiche Förderung.
LESEMENTOR Nürnberg im Zentrum Aktiver Bürger (ZAB) ist Mitglied im LESEMENTOR Bundesverband und damit Teil einer deutschlandweiten, gemeinnützigen Bewegung, die 2003 in Hannover initiiert wurde. Sie setzt sich für bessere Bildungschancen für Kinder und Jugendliche ein. LESEMENTOR unterscheidet sich von anderen Leseinitiativen durch die professionelle Qualifizierung der Ehrenamtlichen und die Ausrichtung an einem erfolgreichen Förderprinzip: Die Vermittlung von Lesekompetenz durch eine kontinuierliche Begleitung eines Lesekindes mindestens ein Jahr lang entsprechend des pädagogischen Förderansatzes von LESEMENTOR. Das 1:1-Prinzip ist die entscheidende Basis für unsere Förderung.
Im Orga-Team arbeiten Gesamtkoordinator:innen, Referent:innen und Schulkoordinator:innen zusammen. Die Schulkoordinator:innen begleiten als Kontaktpersonen die Lesementor:innen in den Schulen. Neben Infoveranstaltungen, Einführungsgesprächen für Interessierte und Schulungen für Neumentor:innen, organisiert das Team zwei Mal im Schuljahr Austauschtreffen. Das Zentrum Aktiver Bürger (ZAB) unterstützt das Projekt bei wichtigen Verwaltungsaufgaben.
Das ehrenamtliche Team von LESEMENTOR Nürnberg
Wir sind Teil einer deutschlandweiten Bewegung, unsere Lesementor:innen erleben in ihrem Ehrenamt positive Momente mit den Kindern, Anerkennung, soziale Kontakte, sie entdecken selbst Neues und erweitern ihr Wissen. Lernen Sie einige Lesekinder, Lesementor:innen sowie ihre Erfolge und Geschichten kennen – per Klick auf die roten Marken der Karte.
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