Mehr Chancengerechtigkeit durch Leseförderung nach dem 1:1-Prinzip
8. Oktober 2026, 18 Uhr im Loni-Übler-Haus mit Vera Freundl, Fachreferentin am Zentrum für Bildungsökonomik des ifo-Instituts in München und Informationen zum LESEMENTOR-Ehrenamt

20.10.2025
Ergebnisse der PISA-Studie 2025 schockierten: Rund ein Drittel der Jugendlichen verfügt nicht über die grundlegenden Fähigkeiten, um die Hauptaussage eines mittellangen Textes zu erfassen und Informationen gezielt zu finden.
Gleichzeitig verschärft sich ein Problem: Bildungserfolg hängt weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab. Aktuelle Erhebungen wie z.B. das Bildungsmonitoring 2026 des ifo-Instituts München mit „Ein Herz für Kinder“ zeigen, dass diese Ungleichheit in Deutschland sogar zunimmt, während der Abstand zwischen sozial privilegierten und benachteiligten Jugendlichen im OECD-Durchschnitt kleiner geworden ist. Diese Entwicklungen zeigen sich im Schulalltag.
Das ifo-Institut sieht dringenden Handlungsbedarf, um die festgestellten Ungleichheiten auf dem Hintergrund der sowohl familiären Ausgangsbedingungen als auch der zwischen Jungen und Mädchen zur verringern. Dazu reichen Maßnahmen mit der Gießkanne nicht aus. Benachteiligte Kinder brauchen gezielte Förderung.
Die Erfahrungen unserer Lesementor:innen und wissenschaftlicher Untersuchungen zeigen, dass Mentoring über den Aufbau von Lesekompetenz hinaus positive Wirkung hat. Es kann im Hinblick auf Bildungsgerechtigkeit Wirkung entfalten und Unterschiede teilweise ausgleichen.
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